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Clevere Finanzierung: Geld durch Umschuldung sparen

Es klingt beim ersten Hören etwas widersinnig: Geld sparen durch einen neuen Kredit – also neue Schulden? Doch tatsächlich ist das Umschulden ein sehr geeignetes Instrument, damit ein Kreditnehmer seine Verschuldung reduzieren und sich monatlich neue finanzielle Spieleräume verschaffen kann. Die Bedingung ist allerdings, dass die Umschuldung richtig gemacht werden muss: Ein teurerer Kredit wird durch einen billigeren Kredit abgelöst – nur dann kommt es tatsächlich zu Ersparnissen. Dies mag auf den ersten Blick offensichtlich erscheinen, aber tatsächlich ist es in vielen Fällen gar nicht so einfach zu bestimmen, ob ein neuer Kredit auch wirklich günstiger ist.

Alle Infos zum Thema „Kredit umschulden“ auf einen Blick:

  • Im Laufe der Zeit ändert sich die Kreditwürdigkeit von einem Kreditnehmer. Entsprechend wird ein Kredit für ihn teurer oder günstiger. Dies kann zu einem Faktor werden, wenn bereits ein älterer und zu kostspieliger Kredit existiert.
  • Die Ansprüche bezüglich Konsum und den eigenen vier Wänden sowie die allgemeine Lebenssituation (Familie) sind ebenfalls einem Wandel unterworfen
  • Das Umschulden eines Darlehens kann monatlich Gelder freisetzen, die neu investiert werden können, um so den gestiegenen Ansprüchen gerecht zu werden
  • Überdies liegt das Umschulden von einem Kredit oft auch im Interesse der Banken: Ist ein Kreditnehmer insolvent, wird er zur Belastung für das jeweilige Geldhaus. Entsprechend kann es zu kulanten Umschuldungen kommen, um die Insolvenz zu vermeiden

Was für Optionen gibt es aber wirklich, wenn Sie das Umschulden von einem Kredit anstreben? Widmen wir uns diesem Thema dafür ausführlicher!

Einführung: Ein Kreditnehmer – aber unterschiedliche Darlehensverträge?

Kreditvertrag

Kreditvertrag

Immer wieder kommt von Interessenten an einem Kredit die Frage auf, wie es sein kann, dass ein Kreditnehmer Darlehen zu stark unterschiedlichen Konditionen angeboten bekommt. Schließlich handelt es sich doch stets um ein- und dieselbe Person. Grundsätzlich gibt es dafür zwei Gründe: Zum einen verändern sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Seit 2011 haben die Banken beispielsweise starkes Interesse daran, einen Kredit zu vergeben, weil sie auf die Einnahmen angewiesen sind. Aus diesem Grund sind die Zinsen stark gesunken.

Zum anderen liegt es aber auch am Kreditnehmer selbst. Werfen wir dafür einen Blick auf einen normalen Lebensablauf: Sie dürfen einen Kredit ab 18 Jahren bekommen. Entscheidend für Ihre Konditionen sind die Bonität (Kreditrückzahlungsfähigkeit) und die Kaufkraft (wie viel Geld haben Sie monatlich übrig, um Dinge zu erwerben?). Mit 18 befinden Sie sich in der Ausbildung, gehen noch zur Schule, arbeiten in eher schlecht bezahlten Jobs oder studieren schon. Ganz gleich, welche Variante zutrifft: Viel Geld haben Sie vermutlich nicht zur Verfügung. Die Vergabe von einem Kredit an Sie ist entsprechend ein Risiko. Die Banken verlangen hohe Zinsen als Ausgleich für das Risiko.

Nun werden Sie jedoch älter, haben Ihre Ausbildung abgeschlossen, Ihr Studium beendet und arbeiten. Sie verdienen regelmäßig – möglicherweise sogar sehr gut. Entsprechend sinkt das Risiko, Ihnen einen Kredit zu geben. Ihre Konditionen werden besser.

Allerdings werden Sie anschließend wieder schlechter – zumindest in aller Regel. Sie gründen eine Familie, wollen eine Immobilie erwerben oder haben dies schon getan und müssen Kinder versorgen. Ihre finanzielle Situation verschlechtert sich. Entsprechend sind Sie ein sehr viel weniger gern gesehener Kreditnehmer bei Ihrer Bank. Gehen die Kinder aus dem Haus, verbessert sich Ihre finanzielle Situation wieder – Sie erhalten einen besseren Kredit. Erreichen Sie allerdings das Rentenalter, so kehrt sich dieser Prozess erneut um, weil die meisten Menschen weniger Geld für die Altersvorsorge zur Verfügung haben. Außerdem besteht aber diesem Zeitpunkt das statisch bedeutsame Risiko, dass Sie vor der kompletten Tilgung von Ihrem Kredit versterben.

So lässt sich zeigen, dass während eines Lebens ein durchschnittlicher Kreditnehmer stark unterschiedliche Darlehensverträge bekommen kann. Oft passiert es, dass man noch mit einem schlechten Kredit zu kämpfen hat, obwohl man längst einen besseren haben könnte.

Das Umschulden planen: Einen Finanzierungsplan machen

Wer einen günstigeren Kredit haben könnte, der zahlt faktisch jeden Monat zu viel. Dieses Geld fehlt, um es anzusparen, zu investieren oder einfach, um das Leben zu genießen, zu konsumieren. Jetzt wird das Umschulden von dem alten Kredit relevant. Hierbei nimmt der Kreditnehmer das neue Darlehen auf und zahlt damit das alte ab. Entsprechend kann er jetzt von den guten Konditionen profitieren.

Es gilt allerdings erst zu prüfen, ob die neuen Konditionen wirklich besser sind. Hierfür sollten Sie einen Finanzierungsplan erstellen. Vereinfacht gesagt rechnen Sie durch, was das Umschulden konkret für Sie und Ihre Finanzen bedeutet. So werden häufige Fehler vermieden: Oft sind die Zinsen für einen neuen Kredit beispielsweise günstiger, dafür ist die Laufzeit länger – absolut kostet er mehr.

Überdies wird die Vorfälligkeitsentschädigung nicht selten vergessen: Für die vorzeitige Abzahlung darf die bisherige Bank ein Prozent der Restdarlehenssumme als Entschädigung verlangen, wenn der Vertrag noch länger als ein Jahr läuft. Unter einem Jahr liegt die Vorfälligkeitsentschädigung bei 0,5 Prozent. Wichtig dabei: Immobilienkredite sind davon ausgeklammert. Hier können die Banken den Wert noch immer selbst festlegen. Sie als Kreditnehmer sollten diesen entsprechend prüfen, bevor Sie mit Ihrem Finanzierungsplan anfangen.

Ein sehr einfaches Beispiel soll zeigen, wie dieser funktioniert: Sie haben 2000 Euro Restkredit und noch ein Jahr Darlehenslaufzeit. Der Zinssatz liegt bei fünf Prozent. Sie müssen für das Jahr entsprechend 2100 Euro einplanen. Monatlich sind dies 175 Euro.

Eine andere Bank leiht Ihnen die 2000 Euro zu zwei Prozent Zinsen. Hinzu kommt ein Prozent Vorfälligkeitsentschädigung. Sie zahlen entsprechend 2060 Euro ab. Monatlich sind dies 171,67 Euro. Sie gewinnen so monatlich einen leichten finanziellen Spielraum.

Unterschrift für einen Kredit auf einem Kreditvertrag

Unterschrift für einen Kredit auf einem Kreditvertrag

Das Beispiel verdeutlicht einige wichtige Lektionen für das Umschulden: Je höher die Kreditsumme, desto lukrativer wird das Umschulden. Der identische Befund ist dafür zu erheben, wie lange

das Darlehen noch läuft. Hat der Kredit eine lange Restlaufzeit, wird das Umschulden für Sie als Kreditnehmer immer besser.

Für Ihren Finanzierungsplan benötigen Sie aber wirklich alle Kosten, die mit dem Umschulden des Darlehens in Zusammenhang stehen. Gerade dann, wenn beispielsweise ein Kreditvermittler beteiligt war, kann es einige versteckte Entgelte und Gebühren geben, die zu Problemen führen können. Klären Sie in jedem Fall frühzeitig!

Kulanz, Kosten und Verlustangst: Die Umschuldung macht auch für den Darlehensgeber Sinn

Die Vorteile des Umschuldens für Sie als Kreditnehmer liegen auf der Hand. Aber auch für den Darlehensgeber macht eine Umschuldung oft großen Sinn, weshalb Sie vielfach ein entsprechendes Angebot von dem Haus bekommen, von dem Sie den ursprünglichen Kredit erhalten haben.

Zum einen macht eine Bank einen entsprechenden Schritt oft aus Kulanz: Bevor die Rückzahlung des Kredits platzt, ist es besser, die Belastung des Darlehens auf ein für Sie erträgliches Maß zu drücken. Das Umschulden ist hierfür eine sehr elegante Variante.

Zweitens ist es oft mit Kosten für den Kreditgeber verbunden, wenn er Ihnen ein günstigeres Darlehen nicht anbietet. Sie schulden ohnehin um. Der Geldgeber läuft Gefahr, Sie als Kunde zu verlieren. Die Vorfälligkeitsentschädigung von einem Prozent bietet keinen angemessenen Ausgleich. Als Extrembeispiel: Es ist besser für die Bank, wenn Sie künftig nur noch zwei statt drei Prozent Zinsen zahlen, wenn die Alternative lautet, dass das Geldhaus sonst nur ein Prozent erhält.

Außerdem gibt es seitens der Bank auch so etwas wie eine Verlustangst: Viele Kunden sehen es sehr kritisch, wenn Ihnen Ihr Darlehensgeber nicht bei einer Umschuldung entgegenkommt und verlassen das Finanzinstitut gleich komplett als Kunde. Girokonto, Spareinlagen, etc. werden abgezogen. Ein Entgegenkommen bei der Kreditumschuldung ist so auch ein Mittel für das Finanzinstitut, um Sie als Kunden nicht zu verlieren.

Die drohende Insolvenz ist dabei erfahrungsgemäß der Moment, bei dem Darlehensgeber überaus kulant werden. Hier gilt die Devise, dass gerettet werden soll, was noch zu retten ist. Sie sollten in einem solchen Moment unbedingt über das Umschulden zu sprechen.

Kredit umschulden: Beide Seiten profitieren

Als Fazit lässt sich damit das Folgende festhalten: Wenn Sie einen Kredit geschickt umschulden, profitieren stets beide Seiten. Sie als Kreditnehmer erhalten neue finanzielle Spielräume oder entgehen der Insolvenz. Der Darlehensgeber auf der anderen Seite verhindert, dass eine Rückzahlung platzt, dass er einen Kunden verliert oder er schafft es, Sie als Kunden neu zu gewinnen.Aus diesem Grund gilt: Sie sollten als Darlehensnehmer keine falsche Scheu haben, wenn Sie sich nach einer Umschuldung erkundigen möchten. Auch für die andere Seite ist dieser Vorgang eine durchaus attraktive Idee. Sie dürfen dabei allerdings die goldene Regel nicht vergessen: Sie müssen sicher sein, dass der neue Kredit wirklich günstiger als das alte Darlehen ist!

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